Sek. II

Das Abitur an der Stadtteilschule Eidelstedt anstreben

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

gern würden wir Euch im nächsten Schuljahr bei uns in der Oberstufe in Jahrgang 11 oder 12 begrüßen, egal, ob ihr bereits an der Schule seid oder von einer anderen Schule gern auch außerhalb Hamburgs kommt, und Euch auf Eurem Weg zum Abitur hin begleiten und unterstützen.

Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern, bieten wir folgende Möglichkeiten zum Informieren und Kennenlernen an:

  •   Imagefilm der Oberstufenschülerin Merve Can
  •   Tag der Offenen Tür (in der Zweigstelle am Niekampsweg 25): Samstag, 20.01. (11 – 14Uhr)
  •   Informationsabend für den kommenden Jahrgang 11: Dienstag, 23.01. (19Uhr)   Präsentation
  •   Informationsabend für den kommenden Jahrgang 12: Dienstag, 06.02. (19Uhr)   Präsentation
  •   Hospitieren (bitte hierfür Kontakt mit der Abteilungsleitung aufnehmen): jederzeit möglich

 

Wer die notwendigen Voraussetzungen für die Oberstufe mitbringt und sich an der Stadtteilschule Eidelstedt auf den Weg zum Abitur machen möchte, der kann sich ab dem 05.02. anmelden bzw. bewerben (bis 30.3.).

Folgendes Verfahren hat sich an unserer Schule im Anmeldeprozess bewährt.

 

Herzliche Grüße und bis bald an der Stadtteilschule Eidelstedt

Thomas Bruhn, Abteilungsleiter Oberstufe

 

Das Besondere der Oberstufe an der Stadtteilschule Eidelstedt

An der Stadtteilschule Eidelstedt haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nach 13 Schuljahren ihr Abitur abzulegen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür sind in der ‚Ausbildungs- und Prüfungsordnung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (APO-AH)‘ festgelegt und an allen gymnasialen Oberstufen in Hamburg gleich.

Innerhalb dieser Rahmenbedingungen, die sich für die Jahrgänge 12 und 13 leichter verständlich auch in der Broschüre ‚Die Studienstufe‘ nachlesen lassen, obliegt es den einzelnen Schulen, den Weg zum Abitur gemeinsam mit den Schüler/innen zu gestalten und sie dabei bestmöglich auf das Abitur und den Anschluss vorzubereiten. Die Stadtteilschule Eidelstedt legt dabei besonderen Wert auf:

  •  Unterricht: Unterricht ist das Kerngeschäft von Schule und ist entscheidend für den Bildungserfolg der Schüler/innen. Wir haben deswegen den Unterricht in das Zentrum unserer Schulentwicklung gestellt. Konkret bedeutet dies, dass sich die pädagogische Ganztageskonferenz in diesem Schuljahr mit dem Thema ‚Unterricht‘ beschäftigt hat, dass der Fortbildungsschwerpunkt in den beiden schulinternen Fortbildungswochen beim Thema ‚Unterricht‘ liegt und dass alle Lehrer/innen in sogenannten Unterrichtsentwicklungsteams als Kleingruppe über ihr individuelles Vor- und Nachbereiten hinaus ihren Unterricht weiterentwickeln.
  •  enge Bindung zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen:  Ob im Schulentwicklungsbericht oder in zahlreichen internen Befragungen, stets betonen die Schülerinnen und Schüler die Wertschätzung, die ihnen von den Lehrerinnen und Lehrern entgegengebracht wird, und die positive und persönliche Atmosphäre zwischen beiden Seiten. Durch die recht übersichtliche Oberstufe, in der Regel haben wir drei Klassen pro Jahrgang in der Oberstufe, ist auch der Kontakt zur Abteilungsleitung persönlich.
  •  Kontinuität und überdurchschnittlich viele Unterrichtsstunden in den Profilfächern: Nicht nur die persönliche Bindung ist für den Schulerfolg wichtig, sondern auch die Kontinuität im Unterricht und im Klassenverband. Deshalb führen wir ab dem Schuljahr 18/19 durchgehende Profile ein und stellen so sicher, dass die Klassen-, Profil- und Kernfachlehrer/innen von Jahrgang 11 bis Jahrgang 13 gleichbleiben können.
  • Zudem bieten wir durch eine Ausnahmegenehmigung der Schulaufsicht die Vorprofilfächer in Jahrgang 11 dreistündig an, so dass sichergestellt wird, dass sich die fachlichen, v.a. aber die methodischen und personalen Kompetenzen der Schüler/innen bestmöglich in Vorbereitung auf die Studienstufe entwickeln. Die in der Regel fünfstündigen Profilfächer in Jg. 12 und 13 (Beispielstundenplan) bieten dann einerseits eine gründliche Vorbereitung auf das Abitur und anderseits zusammen mit den vier bis sechs im Jahresverlauf verteilten Profiltagen die Möglichkeit mit außerschulischen Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten und Schwerpunkte zu vertiefen.
  • attraktive (Vor)Profile: Mit Beginn des Schuljahres 18/19 richten wir in Jahrgang 11 sogenannte Vorprofile ein, die den Profilen ab Jahrgang 12 entsprechen. Dabei bieten wir mit Macht der Bilder und Musik verbindet zwei musisch-künstlerisch-gesellschaftswissenschaftliche (Vor)Profile mit hohen praktischen Anteilen an und haben mit Leben auf der Erde‘ ein naturwissenschaftliches (Vor)Profil, in dem Sport als Abiturfach belegt werden kann und der Mensch und seine Beziehung zur belebten und unbelebten Umwelt im Mittelpunkt stehen.
  • transparente Leistungsbewertung durch Indikatoren gestützte Bewertungsbögen
  • ausgezeichnete Berufs- und Studienorientierung:  Wir gehen mit unserem Konzept zur Berufs- und Studienorientierung in der Oberstufe deutlich über die behördlich vorgeschriebenen 34 bewerteten Unterrichtsstunden hinaus und haben die Berufs- und Studienorientierung im Fach Seminar verankert. Neben zahlreichen Unterrichtsbausteinen sind die Teilnahme am Berufsnavigator, das Führen eines Portfolios und das zweiwöchige Berufspraktikum in Jahrgang 12 feste Bestandteile des Konzepts.  
  • vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung (Südafrikaaustausch, Skireise, Förderangebote, …) und des persönlichen Engagements (KulturistenHoch2, Medienscouts, Schulsanitäter, Tätigkeit als Nachhilfelehrer, …) 
  • individuelle Förderung: Bei Bedarf bieten wir auf die individuellen Entwicklungsnotwendigkeiten zugeschnittene Förderkurse in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch an. Die Förderung erfolgt entweder in der Schule durch Fachlehrer/innen oder außerhalb der Schule durch externe Anbietern wie die Schülerhilfe, jeweils kostenfrei.   
  • Unterstützung in Krisensituationen: Durch unser multiprofessionelles Team bestehend aus Lehrer/innen, Beratungslehrer/innen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie einem Schulpsychologen sind wir in (hoffentlich nicht eintretenden) Krisenzeiten ein verlässlicher unterstützender und begleitender Ansprechpartner.