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Nicht in unserem Namen

Oberstufe auf der Bühne

 

Den letzten Bühnenabend dieses Schuljahres eröffnete der Wahlpflichtkurs Musik Jg. 12 (Herr Schreiber) mit Nickelbacks "When we stand together", womit das Publikum inhaltlich bestens eingestimmt war auf das, was folgte: Die Klasse 11c (Frau Kruzek) hatte sich für ihr Theaterstück mit aktuellen Meldungen zu umfassenden Themen beschäftigt: In welcher Welt leben wir? Wie können wir eine Welt, in der Gewalt, Terror und Ungerechtigkeit uns täglich begleiten, verändern?

Umweltkatastrophen, Gewalt, Waffenindustrie, IS-Terror, Fremdenfeindlichkeit.... Sidos "Astronaut" blickt von oben auf diese Erde und sieht eine Welt, die Jugendliche so nicht hinnehmen wollen: "Nicht in ihrem Namen" geschehen zu viele Ungerechtigkeiten. Doch wie ist es möglich, Einfluss zu nehmen? Es gibt Ausnahmepersönlichkeiten, die mit besonderer Haltung und besonderen Fähigkeiten etwas erreicht haben, das diese Welt verändert und woran andere sich orientieren können, beispielsweise Malala Youfsafzai, Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan. Und wenn sich viele Menschen zusammentun, können sie Stimmungen verändern, das zeigten Schülerproteste gegen die Waffenlobby in den USA. Auch ganz praktische Hilfen gegen Unrecht sind schon entwickelt worden, darunter eine Hilferuf-App, mit der Mädchen weltweit der Genitalverstümmelung entkommen können. Solche Errungenschaften machen Mut. Eindringlich zeigten die Schülerinnen und Schüler in ihrem Theaterstück Situationen, die die Notwendigkeit solcher Veränderungen deutlich machten. Schließlich stellten sie konkrete Forderungen nach weltweiter Gleichberechtigung, einem Ende der klimafeindlichen Politik, dem Stopp aller Kriege und einem Anspruch auf Menschenrechte für alle. Ans Publikum ging der Appell: "Helft ihr uns? Wir brauchen euch!".

Den Abend schloss der Oberstufen-Tanzkurs von Frau Strahlendorf voller Energie und karibischer Lebensfreude, so dass das Publikum trotz vieler ernster Themen auch gut unterhalten und entspannt verabschiedet wurde.